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Pressemitteilung

 

EMBASSY OF INDIA
BERLIN

 

Pressemitteilung

 

Thema: Gisela-Bonn-Preis, Preisverleihungszeremonie 2009

 

Der Indian Council for Cultural Relations (ICCR) stiftete den Gisela-Bonn-Preis zum Gedenken an Professor Dr. Gisela Bonn, die bekannte Gelehrte und Journalistin und wichtige Förderin der indisch-deutschen Freundschaft. Gisela Bonn erhielt in ihrem Leben viele Auszeichnungen und gab zahlreiche und vielgelobte Publikationen heraus, wie zum Beispiel „Indian Challenges“ (Indische Herausforderungen), „Ganges“, „Nehru“ und „Indian Festivals“ (Indische Festivals). Der Gisela-Bonn-Preis wurde 1997 zum ersten Mal und danach jährlich verliehen. Mit dem Preis werden deutsche Staatsangehörige gewürdigt, die einen außergewöhnlichen Beitrag zur Förderung der indisch-deutschen Freundschaft und Beziehungen geleistet haben.  

 

Der Preis wird von einem Auswahlkomitee der Deutsch-Indischen Gesellschaft (DIG) verliehen und beinhaltet auch einen zweiwöchigen Besuch Indiens, welcher vom ICCR gesponsert wird. Vom Präsidenten des ICCR wird dem/der Preisträger/in während des Aufenthalts in Indien eine Plakette verliehen.

 

Der Preis ist bisher an 12 Personen verliehen worden. Mit dem 13. Gisela-Bonn-Preis wurde dieses Jahr die deutsche Journalistin und Autorin, Frau Britta Petersen, ausgezeichnet.

 

Frau Britta Petersen ist gegenwärtig die Südasienkorrespondentin des Korrespondentennetzwerks Weltreporter. Sie liefert regelmäßig Beiträge für zahlreiche Publikationen wie Financial Times Deutschland, Asia Pacific Times, Vanity Fair, Vogue, Die Zeit, taz, Cicero und Wirtschaftswoche. Sie hat als Redakteur der Financial Times Deutschland für Süd- und Südostasien mit Sitz in Berlin gearbeitet und als Redakteur für Wirtschaft und Unternehmen der Berliner Morgenpost.

 

Frau Petersen lebt seit dem Jahr 2005 als Autorin und freiberufliche Journalistin in Neu-Delhi. Sie konzentriert sich hauptsächlich auf Politik und Wirtschaft in Indien, Pakistan und Afghanistan. Durch ihre Artikel und Reportagen hat Frau Petersen das Verständnis für die indische Kultur und ihre Vielfältigkeit, für die indische Gesellschaft und wichtige wirtschaftliche und politische Entwicklungen gefördert. Erwähnt werden müssen besonders ihre Bücher „Highlights Indien. Die 50 Ziele, die Sie gesehen haben müssen“ und „Wo die Götter leben. Alltag und Religion in Indien“. Sie ist beim Schreiben dieser Bücher viel in Indien herumgereist und konfrontiert die Leser mit der Vielfalt aber auch den Widersprüchen des Landes.

 

Frau Petersen erhielt bereits im Jahr 2005 den „Preis für die Freiheit und Zukunft der Medien“, welcher von der Medienstiftung Leipzig (Media Foundation, Leipzig) verliehen wird.

 

Der Gisela-Bonn-Preis würdigt den signifikanten Beitrag, den Frau Britta Petersen durch ihr unabhängiges Schreiben zum tieferen Verständnis Indiens, der indischen Kultur, ihrer Vielfältigkeit, der wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen und der indischen Gesellschaft allgemein, geleistet hat. Ihr Beitrag zur Förderung der indisch-deutschen Beziehungen ist bedeutend.

 

Während einer von der DIG organisierten Zeremonie, die am 10. Oktober 2009, dem Jahrestag des Geburtstages von Professor Gisela Bonn, um 18 Uhr im Lindenmuseum in Stuttgart begann, überreichte der Generalkonsul der Republik Indien in München, Herr Anup Kumar Mudgal, Frau Britta Petersen im Auftrag des Indian Council for Cultural Relations (ICCR) die Preisurkunde. Die Plakette wird ihr der Präsident des ICCR in Neu-Delhi überreichen.

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